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5. Dezember 2018

Presse-Information: Situation für Anwohner und Betriebe am Handelshafen verbessern

Als "nicht lösungsorientiert" kritisiert der Linken-Ratsherr Florian Wiese die aktuelle Diskussion um die Auswirkungen der Betriebstätigkeit von Alba Metall in der Südstadt. „Ich habe Vertrauen in die Geschäftsführung, eine Verbesserung für die Anwohnenden im Bereich Handelshafen erreichen zu können." Dringend abgestellt werden müsse jedoch in diesem Zusammenhang die Belastung durch Verbrennungsgerüche. Auch die in der Abfallverwertung entstehenden Stäube müssten deutlich besser aufgefangen und auch gebunden werden, damit keine Einleitung in den Ems-Jade-Kanal erfolge. Die Abgabe der Stäube in die Luft und in die Umgebung sei - so Wiese - nicht mehr zeitgemäß. Für Wiese schaffe und sichere ein betrieblicher Umweltschutz durch technische Innovationen und durch Verbesserungen der Infrastruktur Arbeitsplätze. Alba würde vermitteln, diese Kompetenz dazu zu haben. "Zertifizierungen ersetzen keine Kontrollen". Unabhängige wissenschaftliche Untersuchungen sollten den Anwohnenden Sicherheit geben. „Mit gesundheitlichen Sorgen spielt man nicht. Fragen der Nachbarn müssen wir ernst nehmen und fundierte, gesicherte Antworten finden", so Wiese. Erst danach könne wieder Vertrauen zwischen den Südstadtbewohnern und den kritisierten Unternehmen am Handelshafen wachsen. Vorwürfe seien zu entkräften, dieses läge auch im Interesse von Alba Metall Nord. Das Gewerbeaufsichtsamt Oldenburg und das Umweltamt der Stadt hätten als zuständige Kontrollinstanz unabhängige Kontrollen auch außerhalb des Betriebsgeländes nachvollziehbar durchzuführen und so zum Schutz der Bevölkerung beizutragen. Auch die Lagerung von Kesselresten aus dem Kohlekraftwerken auf dem Gelände der Firma Jade Logistik werfen für den Ratsherr der Linken Fragen auf. Er frage sich, ob die direkte Lagerung der Verbrennungsreste am Ufer des Ems-Jade-Kanals zeitgemäß und gesundheitlich unbedenklich seien. Für ihn müsse auch hier die Umweltbehörde der Stadt schnellstmöglich für Klarheit sorgen, zur Not mit Untersuchungen der Umgebung des Betriebsgeländes in der Südstadt. Ihm ginge es um die „Garantie" der Behörden, dass von den gelagerten Materialien keine Gefahren ausgehen und die durch Wind und Wetter verteilten Stäube gefahrlos seien. Wiese: „Einen Schönwetter-Umweltschutz, der sich in schönen Broschüren erschöpft, brauchen wir nicht. Das die Behörden da hinsehen, wo Unsicherheit oder vielleicht Gefahren vorhanden sind, ist für unsere Stadt wichtig und nicht zu vernachlässigen." -- Freundliche Grüße Florian Wiese Vorsitzender DIE LINKE. Wilhelmshaven Ratsherr Grenzstraße 93 26382 Wilhelmshaven dielinke-whv.de