16. November 2016

RUFMORD Die Antisemitismus-Kampagne gegen links

Dienstag, 06. Dezember 2016 um 19:00 Uhr Gesellschaftshaus Meyer, Nadorster Str. 120 Wie aktuell das Thema auch in Oldenburg ist, zeigen die örtlichen, bundesweiten und internationalen Anfeindungen gegen die Stadt- oldenburger GEW, weil sie es gewagt hatte, einen – zugegebenermaßen - sehr israelkritischen Beitrag eines Oldenburger Lehrers in ihrer Zeit- schrift abzudrucken. Ausgeliefert wurde diese Ausgabe der PaedOl nie – Ergebnis eines massiven politischen Drucks. Inzwischen wurde sogar die Forderung erhoben, den Autoren des Artikels aus dem Schuldienst zu entfernen. Neuauflage der Berufsverbote in Niedersachsen? Passend dazu wird in der Ankündigung einer aktuellen – viele wichtige Aspekte des Antisemitismus aufgreifenden - Veranstaltungsreihe der Deutsch- Israelischen Gesellschaft (DIG) in Niedersachsen und Bremen auch gefragt, ob die Linke „in einigen ihrer Ausprägungen ein handfestes Antisemitismusproblem…“ habe (Dr.Stephan Griegat). Und an anderer Stelle wird von einem „zeitgenössische(m) obsessive(n) Israelhass“ gesprochen, dem „Hauptelement des heutigen linken Antisemitismus“. Immer wieder gab es auch Antisemitismusvorwürfe gegen die Friedensbewegung oder gegen Attac. Da genügte bisweilen schon die kritische Auseinandersetzung mit dem internationalen Finanzkapital oder die Unterstützung der UN-Forderungen an Israel, z.B. die illegale Siedlungspolitik betreffend. Für die Friedensbewegung geht es auch um das selbstverständliche Recht, Kriege und Kriegsführende zu kritisieren. Das schließt Israel ebenso ein wie die USA. Man kann auch nicht glaubwürdig den Abzug der immer noch hier vorhandenen Atomwaffen fordern und gleichzeitig sich selbst zensierend dazu schweigen, dass Israel sich weigert, den Atomwaffensperrvertrag zu unterzeichnen und heimlich Atomwaffen gebaut hat. Mit alledem hat sich Wolfgang Gehrcke intensiv und faktenreich auseinandergesetzt. Wir freuen uns auf sein Kommen und erhoffen uns im Anschluss an seine Buchvorstellung eine lebendige und zugleich sachliche Diskussion. Oldenburger Friedensbündnis Kontakt: www.oldenburger-friedensbuendnis.de V.i.S.d.P.: Sabine Frieden Spendenkono: Marga Sehrt, IBAN: DE94 2805 0100 3790 8816 47 BIC: BRDLADE21LZO