25. Januar 2016

Das muss drin sein Veranstaltung am 28. Januar2016 in Oldenburg

Das muss drin sein“ Das muss drin seinVeranstaltung am 28. Januar 2016 um 19.30 Uhr Parteibüro Kaiserstraße 19 mit Uwe Schmid von ver.di, Fachbereich Gesundheitswesen und Martina Hartung, ver.di Fachbereich Einzelhandel Gefangen im Hamsterrad Zur prekären Beschäftigung in Einzelhandel und Gesundheitswesen Das eigene Leben planen können sollte selbstverständlich sein. Aber für immer mehr Menschen ist das kaum noch möglich, weil sie in unsicheren Arbeitsverhältnissen stecken. Das Leben wie im Hamsterrad ist für viele Beschäftigte normal geworden. Arbeiten bis zum Umfallen, Überstunden ohne Ausgleich, von Job zu Job hetzen und andererseits die Verdreifachung befristeter Beschäftigungsverhältnisse in den letzten 20 Jahren. Gerade im Gesundheitswesen versinken die Beschäftigten im Dauerstress und sind einem immer größeren Druck ausgesetzt. Denn die Devise der letzten Jahre bei Ländern und Kommunen lautetet Kürzen und Einsparen. Das ging auf Kosten der Beschäftigten, die doppelt und dreifach arbeiten müssen und auf Kosten derjenigen, die auf eine gute Gesundheitsversorgung angewiesen sind. Zudem fehlen im Gesundheitswesen zunehmend Fachkräfte. Viele gut qualifizierte Menschen finden keine Arbeit oder werden in unfreiwillige Teilzeit und Minijobs gepresst - prekäre Beschäftigung und Geldsorgen führen zu Existenzängsten. In Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen wird die Versorgung heikel. Infektionen nehmen , weil die Zeit für Reinigung und Händewaschen zu knapp wird. Der Personalmangel ist akut und lebensgefährlich Wo Krankenpfleger und Ärztinnen zu wenig Zeit haben und erschöpft sind, können leicht Fehler passieren, auch wenn die Beschäftigten ihr Bestes geben. Im Einzelhandel ist prekäre Beschäftigung in den letzten Jahren fast zur Regel geworden, reguläre sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse wurden durch Mini- oder Midi-Jobs ersetzt, gleichzeitig der Druck auf die Beschäftigten und die Arbeitsverdichtung erhöht. Befristung und Leiharbeit sind inzwischen auch im Einzelhandel weit verbreitete Instrumente zur Abenkung der Arbeitskosten und Flexibilisierung der Beschäftigung. Fraglich bleibt, ob die Einführung des Mindestlohnes im vergangenen Jahr hier eine Trendwende gebracht hat oder den Beschäftigten hier für den vermeintlich höheren Lohn noch mehr abverlangt wird. Deshalb laden wir euch zu unserer Veranstaltung im Rahmen der Kampagne „Das muss drin sein“ des Kreisverbandes DIE LINKE Oldenburg am Donnerstag, 28.Januar 2016 um 19.30 Uhr in das Parteibüro Kaiserstraße 19. Wir wollen dort zusammen mit Uwe Schmid von ver.di, Fachbereich Gesundheitswesen und Martina Hartung, ver.di Fachbereich Einzelhandel die Lage der Beschäftigten insbesondere in diesen beiden Bereichen aber auch allgemein erörtern und klären wie sich Widerstand gegen eine weitere Prekarisierung organisieren lässt. DIE LINKE. Oldenburg - 24.01.2016