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7. Dezember 2015

Nachdenkseite

Johann Janßen

Jetzt will Herr Zuckerberg 99% seiner zweistelligen Milliarden, die er  mit Facebook verdient hat, wohltätigen Projekten zukommen lassen. Das  hat in Amerika eine lange Tradition. Schon 1889 schrieb Herr Carnegie,  nach dem auch die Carnegie Hall benannt ist, “Wer reich stirbt, der  stirbt entehrt “

Über die christlichen oder sonstigen Ursachen einer  solchen Geisteshaltung wollen wir heute nicht sprechen, vielleicht ein  andermal, interessant wäre es ja. Nein, wir wollen darüber sprechen, Dass viele Amerikaner seitdem Wohltätigkeit oft in riesigen Ausmassen betreiben. So hat Bill Gates erhebliche Gelder in die Bekämpfung der Ebolaseuche gesteckt und er hat  weitere 95 Milliardäre bewegen können, Gelder locker zu machen.

Die fließen dann fast immer in Bildung oder soziale und medizinische Projekte. Spenden an sich sind ja nicht zu kritisieren, aber die Vorhaben, denen  die Spenden zugute kommen, sollten nicht von Herrn Gates, Herrn  Zuckerman oder ihren Ehefrauen ausgewählt werden. Denn ein Staat zieht sich schnell zurück, wenn mit Spendengeldern Probleme gelöst werden. Außerdem sind Spendengelder oft absetzbar, wodurch dem Staat erhebliche Steuergelder entgehen.

Das Ausmass der Wohltätigkeit sollte vielleicht begrenzt werden , dafür aber ordnungsgemäß Steuern gezahlt werden ? Sind Slums in Amerika und  eine sehr mangelhafte soziale Fürsorge die andere Seite der  Charity-Medaille?